Hüter der Schwelle

Wir küssen die Nacht
Dunkelzeit • Erdzeit • Samhain

Schwitzhütte, Höhlenerfahrung und schamanische Medizinzeremonie


Und wenn Du lange in den Abgrund blickst, 
blickt der Abgrund auch in Dich hinein.
(Friedrich Nietzsche)



Die zunehmende, zur Erde ziehende Dunkelheit des Novembers ist die jährlich wiederkehrende initiatische Schwelle des Jahreskreises, die unsere Wahrnehmung nach innen lenkt. So wie sich die Knospen des Frühjahrs erst nach der spätherbstlichen Dunkelheit und der Kälte des Winters zu neuem Leben entfalten, entwickelt sch auch unsere Seele erst in der Konfrontation mit unserer inneren Dunkelheit. Nach der Begegnung mit deinen inneren Ängsten und Schatten wird dahinter der Zugang zum Wesentlichen, zur Essenz deines leuchtenden Wesens frei. 

Angst und Trotz sind die ersten Wächter auf dem Weg nach innen.
(Carlos Castaneda)

Bist du bereit, über diese Schwelle zu gehen?

Drei Schwellen, drei Zeremonien:

Drei mal verbinden wir uns mit der speziellen Qualität der dunklen November-Zeit und reisen mit archaischen Ritualen über die initiatische Schwelle: 
 
1. Schwelle - die Schwitzhütte: In der Dunkelheit, Enge und Hitze der Schwitzhütte erleben wir den archaischen Kreislauf von Tod und Neugeburt am eigenen Leib, lassen Altes und Wundes los und erneuern unsere Verbindung zur Erde. 
 
2. Schwelle - die Höhle: In einer Gruppe von maximal 12 Personen seilen wir uns – nach gründlicher Vorbereitung – am zweiten Tag 25m tief in eine Höhle in der sächsischen Schweiz ab. Die folgenden Stunden verbringen wir kriechend, kletternd, krabbelnd, in absoluter Dunkelheit auf unserem Weg Richtung Ausgang und Neugeburt. Am tiefsten Punkt erlebst du eine Sterbemeditation. Die Einbettung in einen ritualisierten Rahmen ermöglicht, dich deiner inneren Angst zu stellen und durch sie hindurch zu deinem inneren Licht zu gelangen. 
 
3. Schwelle - die Tipizeremonie: Den dritten Abend verbringen wir mit einem nächtlichen schamanischen Ritual, in dem wir mit Tönen, Rasseln, Trommeln und Stille mit Pflanzengeistern in Kontakt treten, die uns wieder dabei helfen, durch die Dunkelheit hindurch unser Licht zu finden.
Die benötigte Höhlenausrüstung wird gestellt.



Zeit: findet in 2024 und 2025 nicht statt

Ort: Sächsische Schweiz
Kosten: 490 € inkl. Schwitzhütte, Höhlenausrüstung, plus Unterkunft (45 Euro/3 Nächte) und Verpflegung (55 Euro/Person)
Leitung: Gerhard Popfinger und Stefan Ulbrich

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...Let us pray dangerously.
Let us throw ourselves from the top of the tower,
let us risk a descent to the darkest region of the abyss,
let us put our head in the lion's mouth and,
direct our feet to the entrance of the dragon's cave.
Let us ask for nothing less than the Infinite to ravage us.
Let us ask for nothing less than annihilation in the Fires of Love...  
       ~ Dangerous Prayers, by Regina Sara Ryan
 

Und das sagen die Teilnehmer:

  • Vor zwanzig Jahren habe ich in meiner ersten Männergruppe gesessen; zwanzig Jahre lang habe ich mit dem Begriff "Krieger" gerungen, der so massiv negativ konnotiert ist, dass mir kein noch so gut gemeintes "ist doch nur eine archetypische Energie" geholfen hat. Jetzt endlich habe ich ihn verstanden: Kein Jammern, kein Selbstmitleid, keine Ausreden, keine Entschuldigungen - tun, was getan werden muss, mit Entschlossenheit und wildem Humor. Danke für Eure Arbeit. Hammer! (Martin, Gestalttherapeut, 45)

  • Hüter der Schwelle ist ein Seminar für Männer, die tiefer schauen wollen. Gut geführt und begleitet durch Gerhard und Stefan, konnte ich und die anderen Männer wichtige neue Erfahrungen machen. Das Ganze an einem besonderen Ort mit liebevoller Umsorgung mit leckerem Essen und umgeben mit Herzensmenschen. (Thomas, Unternehmer)

  • Die Zeremonien vom letzten Herbst haben lange Zeit bei mir nachgewirkt und tun es noch. (...) Insofern waren die Zeremonien also sehr gute Erfahrungen, die viel bewegt und angestoßen haben. Die Arbeit, die Du und Stefan dort macht, ist etwas ganz wertvolles und wichtiges! Da kann ich nur sagen: Danke, dass ich dabei sein konnte. (Dirk, spiritueller Autor & Musiker, 43)

  • Die Zeremonie hat noch nachgewirkt. Also vielen Dank für Deine guten Worte, saubere Betreuung und ein sehr schönes Seminar. (Andreas, spiritueller Seminarleiter, 39)

  • Nochmals vielen Dank für Euer tolles Dunkelzeit-Seminar im November, für Eure tolle, abwechslungsreiche Gestaltung der drei Tage...das hat wirklich gut getan...und das liegt einfach auch daran, dass Ihr authentisch das lebt und ausstrahlt, das Ihr uns zeigen und lehren könnt... Da bleibt was hängen und arbeitet tief in mir weiter... Soviel Spaß, Abenteuer und Nachdenklichkeit in den paar Tagen ...das hat bei mir tatsächlich einige Steine ins Rollen gebracht...mehr Aufmerksamkeit...Hinterfragungen...tieferer Genuss... (Norbert, Architekt, 57)